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Hund: Pyodermie

Allgemeines

Weitere Bezeichnung: Bakterielle Hautentzündung

Als Pyodermien bezeichnet man eitrige Entzündungen der Haut, die durch Bakterien hervorgerufen werden. Man unterscheidet drei verschiedene Formen der Pyodermie:

Oberflächenpyodermien: Bei Oberflächenpyodermien spielt sich das Entzündungsgeschehen nur auf der Oberfläche der Haut ab. Beispiele für Oberflächenpyodermien sind Hot Spot und Hautfaltendermatitis (Intertrigo).

Oberflächliche Pyodermien: Bei diesen Hautentzündungen sind die Oberhaut und eventuell auch die oberflächlichen Anteile der Haarfollikel betroffen. Diese Pyodermie-Form tritt bei Hunden am häufigsten auf. Zu den oberflächlichen Pyodermien gehören Welpen- und Junghund-Pyodermie (Impetigo) sowie die sogenannte oberflächliche Follikulitis.

Tiefe Pyodermien greifen auch die tiefen Hautschichten wie Lederhaut und Unterhaut an. Der Heilungsprozess ist langwierig und häufig bleiben Narben zurück. Auch Fieber und Appetitlosigkeit können als Begleiterscheinungen auftreten. Zu den tiefen Pyodermien zählen beispielsweise die Akne der Junghunde, Abszesse, Liegeschwielenpyodermien und Zwischenzehenentzündungen.

Die Ursachen, die Behandlungsmaßnahmen und die Prognose der verschiedenen Pyodermie-Formen sind sehr unterschiedlich. Alle weiteren Informationen haben wir deshalb für Sie in den einzelnen Beiträgen zusammengestellt.

Abb. FZAZ3N9L
Abb. FZAZ3N9L: Schematischer Aufbau der Haut.
Bei oberflächlichen Pyodermien ist nur die Oberhaut (Epidermis) betroffen, bei tiefen Pyodermien sind auch Lederhaut (Dermis) und Unterhaut (Subkutis) entzündet.

Stand: 10.12.2012, © Copyright by www.enpevet.de
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17.10.2012: iKfkakGAWejAumKUZOM
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