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Hund: Läuse

Läuse sind Ektoparasiten, die auf der Haut von Hunden leben. Läuse sind streng wirtsspezifisch, d.h. Menschen sind für Hundeläuse vollkommen uninteressant. Läuse wandern bei engem Kontakt von Hund zu Hund.

Läusebefall führt zu einem starken Juckreiz. Erst das daraufhin folgende Kratzen und Knabbern führt dann zu entzündlichen Hautveränderungen, so genannten Sekundärinfektionen. Bei jungen Tieren oder bei geschwächtem Abwehrsystem kommt es bei ausbleibender Behandlung zu großen Blutverlusten (Anämie), da die Läuse Blut saugen.

Die Läuse sind im Fell, besonders im Kopfbereich, gut sichtbar. Ihre Eier (Nissen) kleben einzeln und sehr fest an den Haaren.

Abb. GBWA18HB
Abb. GBWA18HB: Sauglaus Linognathus, mikroskopische Ansicht.

Die Behandlung von Läusen stellt im Allgemeinen kein Problem dar. Handelsübliche Präparate als Spray oder Shampoo sind gut wirksam, müssen allerdings wiederholt angewendet werden. In hartnäckigen Fällen muss auch eine Behandlung der Lieblingsplätze des Hundes erfolgen – auch im Garten!

Stand: 28.01.2013, © Copyright by www.enpevet.de
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