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Hund: Knochenzyste

Allgemeines

Knochenzysten sind gutartige, tumorähnliche Knochenveränderungen. Es handelt sich bei Knochenzysten um Hohlräume, die mit Flüssigkeit, Blut oder Zellen gefüllt sind. Sie liegen im Knochenmark oder auch direkt unter dem Gelenkknorpel.

Ursachen

Die genaue Ursache für die Entstehung von Knochenzysten ist unbekannt. Vermutlich sind Verletzungen oder Blutgerinnsel im Knochen beteiligt. Hunde mit OCD sind häufiger von Knochenzysten betroffen. Bei jungen Hunden unter 18 Monaten wird bei einigen Rassen eine Erblichkeit angenommen. Ältere Hunde erkranken häufig gleichzeitig an bösartigen Knochentumoren (Osteosarkomen).

Leitsymptom

  • Lahmheit

Symptome

Knochenzysten selbst sind nicht schmerzhaft. Sie können jedoch auf das umliegende Weichteilgewebe drücken und dort zu Entzündungen und Schmerzen führen. Dies verursacht dann wiederum Lahmheiten. In einigen Fällen wird der Knochen durch die Zyste so geschwächt, das der Knochen bricht.

Diagnose

Knochenzysten werden mit Hilfe von Röntgenbildern sichtbar gemacht, auch andere bildgebende Diagnostikverfahren (Computertomographie, Szintigraphie) werden zur Diagnostik herangezogen. In einigen Fällen ist es notwendig eine Biopsie zu nehmen, um bösartige Knochentumoren auszuschließen.

Behandlung

Die Behandlung besteht aus einer chirurgischen Entfernung der Zysten. Verschiedene Verfahren stehen dafür zur Verfügung. Häufig wird die Zyste mit einem so genannten scharfen Löffel ausgekratzt und anschließend mit an anderer Stelle entnommener Knochensubstanz aufgefüllt. In seltenen Fällen kommt es auch zu Spontanheilungen.

Prognose

Bei frühzeitiger und vollständiger Entfernung der Zysten ist die Prognose gut. Bei unvollständiger Entfernung oder bei gleichzeitigem Vorliegen von Knochentumoren verschlechtert sich die Prognose deutlich.

Stand: 17.01.2013, © Copyright by www.enpevet.de
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