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Hund: Kehlkopfödem

Weitere Bezeichnung: Larynxödem

Der Kehlkopf bildet den Übergang vom Mund-Rachen-Raum zur Luftröhre. Er besteht aus mehreren Knorpeln, die durch Bänder und Muskeln beweglich miteinander verbunden sind. Seitlich liegen beidseits die zwei Stimmbänder. Das Zusammenspiel aus Kehlkopf und Stimmbändern sorgt für das Entstehen der Stimme. Zusätzlich verschließt der Kehldeckel (Epiglottis) beim Schlucken die Luftröhre (Trachea), so dass die Nahrung nur in die Speiseröhre gelangen kann.

Bei einem Kehlkopfödem kommt es durch allergische (Insektenstich!) oder entzündliche Vorgänge zu einer starken Schwellung der Schleimhaut des Kehlkopfes. Bei so genannten brachyzephalen, also kurzköpfigen Hunderassen kann ein Kehlkopfödem auch durch eine Intubation während eines operativen Eingriffs unter Narkose entstehen. Intubation bedeutet, dass ein Schlauch in die Luftröhre eingeführt wird, um eine Beatmung zu gewährleisten.

Da der Kehlkopf den Übergang vom Mund-Rachen-Raum zur Luftröhre bildet, kann es in schweren Fällen zu Atemnot und Erstickungsanfällen kommen. Meist ist eine medikamentöse Behandlung mit Kortison ausreichend, es kann jedoch auch eine Operation notwendig werden.

Stand: 24.01.2013, © Copyright by www.enpevet.de
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