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Katze: Zahnwechsel

Als Zahnwechsel bezeichnet man den Übergang vom Milchgebiss zum Dauergebiss.

Abb. FZ6MUMXY
Abb. FZ6MUMXY: Schematische Darstellung des Dauergebisses.

Bei der Geburt sind die Zähne der Welpen noch von Zahnfleisch bedeckt. Spätestens im Alter von sechs Wochen sind meist alle Milchzähne durchgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt verweigert die Kätzin ihren Welpen meist das Gesäuge, da das Milchgebiss sehr scharf ist.

Der Zahnwechsel, also der Übergang vom Milch- zum Dauergebiss, findet dann im Alter von drei bis sieben Monaten statt – meist unbemerkt und ohne Probleme. Bei einigen Katzen fallen die Milchzähne jedoch nicht rechtzeitig aus und besetzen den Platz für den bleibenden Zahn. Der Zahn des Dauergebisses wächst dadurch in eine falsche Richtung und kann beim Zubeißen die Maulschleimhaut im Bereich des Gaumens, der Backen oder auch der Lefzen verletzen. Entzündungen und Fressunlust können folgen.

Abb. FZ6USNKG
Abb. FZ6USNKG: Probleme beim Zahnwechsel.
Hier wächst glücklicherweise der Zahn des Dauergebisses in der richtigen Position und nur der Milchzahn will einfach nicht ausfallen.

Besonders in der Phase des Zahnwechsels, also ab dem 3. Lebensmonat, sollten deswegen die Zähne der Katze durch den Besitzer regelmäßig kontrolliert werden – die doppelten Zähne sind deutlich sichtbar. Grundsätzlich ist es gut, den Fang der Katze regelmäßig zu öffnen: In Notfällen ist die Katze diesen Eingriff dann gewöhnt und toleriert es auch beim Tierarztbesuch besser. Achten Sie dabei auch gleich auf Zahnstein – besonders an den Backenzähnen!

Stand: 13.10.2012, © Copyright by www.enpevet.de
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