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Kaninchen: Zecken

Kaninchen werden am häufigsten von der Zecke Ixodes ricinus, auch gemeiner Holzbock genannt, befallen. Alle Entwicklungsstadien dieser Zecken (Larven, Nymphen, adulte Zeckenweibchen) brauchen für ihre Weiterentwicklung eine Blutmahlzeit. Sie sitzen auf Gräsern und Sträuchern und saugen sich an vorbeilaufenden Kaninchen oder anderen Tieren fest. Nach der Blutmahlzeit fallen die Zeckenstadien wieder ab, um sich zum jeweils nächsten Stadium zu häuten. Nach der Häutung wird dann erneut ein Wirt gesucht.

Abb. FZB25S1I
Abb. FZB25S1I: Stark vergrößerte Aufnahme von Ixodes ricinus.
Zecken haben bei Kaninchen eine große Bedeutung bei der Übertragung von Krankheiten wie Myxomatose, Papillomatose, Tularämie und RHD.

Jede Zecke sollte schnellstmöglich entfernt werden. Mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange ist der Zeckenkörper möglichst nah an der Eintrittsstelle zu fassen und zu drehen. Sollte aus Versehen der Kopf der Zecke in der Haut verbleiben, so fällt dieser meist nach ein paar Tagen von alleine ab. Es sollte auf keinen Fall versucht werden, Zeckenreste aus der Kaninchenhaut zu entfernen.

Abb. GC4O4RJ7
Abb. GC4O4RJ7: Optimale Entfernung einer Zecke: Dicht an der Haut und ohne den Körper der Zecke zu quetschen.

Stand: 13.10.2012, © Copyright by www.enpevet.de
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