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Kaninchen: Pilzerkrankung innerer Organe

Durch die Aufnahme von Schimmelpilzsporen mit der Atemluft oder mit dem Futter können sich in der Lunge oder im Darm Pilzinfektionen entwickeln und sich von dort im Körper weiter ausbreiten. Diese Form der Pilzinfektion ist bei Kaninchen allerdings selten.

Erkrankte Kaninchen zeigen ein chronisches Krankheitsbild mit Abmagerung, schlechtem Allgemeinbefinden und bei Befall der Lungen auch Atemnot. Diese Form der Pilzinfektion endet immer tödlich.

Die typischen krankhaften Veränderungen der inneren Organe kann man nur bei einer pathologisch-anatomischen Untersuchung (Sektion) verendeter Tiere im Untersuchungslabor feststellen.

Schimmelpilze können sich in alter, schlechter, unsachgemäß gelagerter Einstreu oder in feucht-warm gelagertem Futter vermehren. Schlechte Stallluft fördert die Vermehrung der Schimmelpilze und schwächt das Abwehrsystem der Kaninchen. Optimale, trockene Lagerung von Einstreu und Futter ist daher die beste Vorbeugung gegen Schimmelpilzinfektionen.

Stand: 13.10.2012, © Copyright by www.enpevet.de
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