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Kaninchen: Pyodermie

Bakterielle Hautentzündungen sind meist so genannte Sekundärinfektionen. Durch kleine Hautverletzungen, Parasitenbefall o.ä. können die sich überall in der Umgebung befindlichen Bakterien leicht in die Haut eindringen und sich dort vermehren. Die Haut ist dann eitrig, gerötet und meist schmerzhaft.

Bei kleinen Verletzungen reicht meist eine gründliche Reinigung und Desinfektion sowie eine anschließend folgende Behandlung mit antibakteriellen Salben.

Bei großflächigen Entzündungen kann auch eine systemische Gabe von Antibiotika notwendig sein. Gleichzeitig muss dann immer ein so genannter Darmschutz erfolgen. Vorher sollte jedoch mit Hilfe einer Tupferprobe der genaue Erreger im Labor bestimmt werden und ein Antibiogramm ein geeignetes Antibiotikum ermitteln.

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Stand: 13.10.2012, © Copyright by www.enpevet.de
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