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Kaninchen: Meningitis

Weitere Bezeichnung: Hirnhautentzündung

Entzündliche Erkrankungen der Hirnhäute sind fast immer die Folge von Infektionskrankheiten. Als Erreger kommen Bakterien (Pasteurellen, Listerien), Viren oder auch Parasiten (Encephalitozoonose) in Frage.

Typische Symptome von Hirnhautentzündungen sind Taumeln, Koordinationsstörungen, Drehbewegungen und Schiefhaltung des Kopfes. Auch Muskelkrämpfe und Muskelzittern treten auf. Häufig werden auch eitriger Nasen-, Augen- und Ohrenausfluss beobachtet. In schweren Fällen ist das Bewusstsein der Tiere getrübt und sie liegen auf der Seite.

Abb. FZCFIGMG
Abb. FZCFIGMG: Kopfschiefhaltung (Tortikollis) als Symptom einer Hirnhautentzündung.
Aufgrund der klinischen Symptome kann nur eine Verdachtsdiagnose gestellt werden. Erst durch eine pathologisch-anatomische Untersuchung bereits verendeter Tiere kann meist die genaue Ursache ermittelt werden.

Die Prognose ist für erkrankte Tiere sehr schlecht, in der Regel ist von einer Behandlung abzuraten. Das erkrankte Tier sollte eingeschläfert und eine pathologische Untersuchung durchgeführt werden, um eine eventuelle Ausbreitung unter Partnertieren vermeiden zu können.

Stand: 13.10.2012, © Copyright by www.enpevet.de
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