petSpot
enpevetenpevita

Kaninchen: Krallen schneiden

Kaninchen besitzen am Vorderfuß fünf, am Hinterbein jeweils vier Krallen, die kontinuierlich wachsen und im Allgemeinen bei normaler Bewegung und beim Graben ausreichend abgenutzt werden. Zu weicher Untergrund oder unzureichende Bewegung können jedoch zu einem übermäßigen Krallenwachstum führen. Diese langen Krallen sollten regelmäßig gekürzt werden, um Krallenverletzungen zu vermeiden.

Abb. FZAXVEI5
Abb. FZAXVEI5: Deutlich zu lange Krallen.

Das Kürzen kann entweder in einer Tierarztpraxis oder – nach Einweisung durch einen Tierarzt – auch selbst durchgeführt werden. Folgendes Hintergrundwissen ist dafür erforderlich:

  • In jeder Kralle verläuft ein Blutgefäß. Dieses kann bei durchsichtigen Krallen in der Regel gut gesehen werden und der Schnitt kann einige Millimeter davor verlaufen. Bei stark pigmentierten Krallen ist das Blutgefäß nicht sichtbar. Der Schnitt darf daher nicht zu kurz erfolgen. Wenn in Einzelfällen das Gefäß angeschnitten wird, blutet es sehr heftig – aber meist nur sehr kurz. Eine Behandlung ist nur selten erforderlich.

Abb. FZAXWZ85
Abb. FZAXWZ85: Schematische Darstellung des Krallenschneidens.

Stand: 13.10.2012, © Copyright by www.enpevet.de
Jetzt mitdiskutieren!
- Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert -

Das von der enpevet GmbH bereitgestellte Informationsangebot ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und ersetzt in keinem Falle eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen Tierarzt. Die Informationen dienen also der Ergänzung des Dialogs zwischen Tierhalter und Tierarzt, sie können den Tierarztbesuch in keinem Falle ersetzen. enpevet® fordert alle Benutzer, deren Tiere Gesundheitsproblemen haben dazu auf, im Bedarfsfall immer einen Tierarzt aufzusuchen. Wenn Sie bezüglich der Gesundheit Ihres Tieres Fragen haben, raten wir Ihnen, sich an den Tierarzt Ihres Vertrauens zu wenden, anstatt Behandlungen eigenständig zu beginnen, zu verändern oder abzusetzen. Der Inhalt von enpevet® kann und darf nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwendet werden.